Ich bin mehr – die Feiertags-Seele

16. Jun. 2017 | Alle, Aus dem Leben | 0 Kommentare

Fronleichnam: ich komme in Kontakt mit meiner Feiertags-Seele.

Ich bin allein zu Hause und habe mir vorgenommen, meine Papiere zu ordnen. Worauf ich gestoßen bin?

Das Kind hat Talent

Ich habe uralte Texte gefunden, die ich mit Anfang 20 geschrieben habe: Gedichte, Geschichten, Konzepte und Lieder. Was für ein Schatz! Ich vergrabe mich in mein altes Ich, bin fasziniert und denke: die Kleine hat Talent! Wie, wenn man alte Bilder ansieht und sich umwerfend schön findet: jung, schlank, frech und daran denkt, wie fett und hässlich man sich zu dem Zeitpunkt der Aufnahme gefunden hat. Wie un-besonders. Wenn ich mein heutiges Ich in 20 Jahren sehe, werde ich das selbe denken. Und dann: warum habe ich nicht damals schon gesehen, dass ich wunderschön war?

Zeit für mich – wichtiger als alles andere

Ich vergesse oft die Zeit für mich, die ich so dringend brauche. Wie mein Kopf aufmacht, meine Seele, mein Herz, wie ich neue Dinge sehe, milde werde und die Kreativität mir wieder zuzwinkert. Ich nehme mir vor, ab jetzt mehr Zeit einzuplanen, nicht zu vergessen, dass mein Ich von zu viel Stress und Herumlaufen knatschig wird und keine Lust mehr hat auf den ganzen Kram.

Wer bin ich eigentlich?

Wenn ich mir die Zeit nehme und zurückschaue auf all die Stationen, die ich durchlaufen habe, meine Gedanken, Dramen und Späße, meine Ideen und Pläne, dann sehe ich auf mich, wie auf mein eigenes Kind und freue mich, die Frau zu kennen, die all das geschaffen hat, die manchmal wild und manchmal sentimental war, aber immer frech und meistens lustig.

Ich liebe diese Person!

Und: Ich glaube, ich bin nicht gemacht für Alltag.

 

 

 

 

 

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